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Wenn Deine Haare wieder fliegen

Du hast ein Date und Du hast feines Haar. Es ist Winter und Du trägst eine Mütze. Du betrittst das Café, stehst Deinen Traumprinzen gegenüber, ziehst die Mütze aus und Deine Haare "fliegen" in alle Richtungen davon. Es knistert auf Deinem Kopf. Und zwischen Euch? Du versuchst schnell, Dein Haar zu bändigen und dabei zu verhindern, dass Du rot wirst. Geschafft! Aber was kannst Du tun, um Dir das in Zukunft zu ersparen?

Die Ursachen

Gründe, warum die Haare fliegen bzw. elektrisch aufgeladen sind gibt es einige:

  • Du föhnst Deine Haare zu lang und zu oft. Das erzeugt trockene Haare und lässt sie leichter "fliegen".
  • Du wäschst Deine Haare zu oft und nutzt Produkte, die Dein Haar austrocknen.
  • Du nutzt im Winter keine Pflegeprodukte (z.B. Conditioner).
  • Du rubbelst zu wild beim abtrocknen Deiner Haare.
  • Deine Kleidung/Mütze/Schal enthält einen starken Chemiefaseranteil.
  • Du hast dünnes und feines Haar, das zur Trockenheit neigt.
  • Dein Haar ist vor allem im Winter trockener Heizungsluft ausgesetzt.



Das hilft bei aufgeladenen Haaren
Das kannst Du beim waschen ändern:

Achte besonders im Winter darauf, dass Du Produkte verwendest, die trockenem Haar vorbeugen. Deine Wahl sollte also auf eine Pflegeserie fallen, die Dein Haar mit Feuchtigkeit versorgt (z.B.Nuturing Shampoo von Aésop). Die Auswahl ist riesig und manchmal ist es erforderlich, dass Du Dich durch die Produktpalette der einzelnen Hersteller testest. Hilfreich ist dabei, dass Du beim einkaufen (auch online) erst einmal ein paar Proben Deiner favorisierten Produkte mitnehmen bzw. bestellen kannst.
Hast Du ein passendes Shampoo gefunden, solltest Du Dein privates Hair Treatment noch um eine Spülung erweitern. Auch hier bitte darauf achten, dass diese Feuchtigkeit spendet (z.B. Papyrus Reed Repairing Conditioner von Molton Brown).

Alles in allem geht es darum, Dein Haar mit viel Feuchtigkeit zu versorgen. Dies sollte beim oder nach dem Waschen passieren, da das Haar sonst kaum Feuchtigkeit aufnehmen kann.

Das kannst Du beim abtrocknen ändern:

Nicht wie wild rubbeln, sondern die Haare lieber mit einem Handtuch "auskneten". Außerdem verhinderst Du so, dass Deine Haare splissig werden und evtl. sogar ausfallen.

Das kannst Du beim föhnen ändern:

Versuche, Deine Haare mit kalter oder mäßig warmer Föhn-Luft zu trocknen. Solltest Du es nicht besondre eilig haben, dann lass Deine Haare doch einfach mal an der Luft trocknen. Wenn das alles nicht möglich ist, dann kannst Du ein Hitzespray verwenden, um Dein Haar vor der heißen Luft zu schützen.

Das kannst Du beim kämmen ändern:

Es gibt auch Bürsten und Kämme, die das Aufladen der Haare minimieren. Achte darauf, dass Du Bürsten und Kämme aus natürlichen Material verwendest, also Bürsten und Kämme aus Holz und mit Naturborsten.

Das kannst Du beim Styling ändern:

Auch hier ist es sinnvoll, Produkte zu verwenden, die das Haar nicht austrocknen und es "beschweren". Da Haarspray Alkohol enthält ist das auf Dauer keine gute Wahl. Alkohol trocknet die Haare aus und in vielen Foren berichten Frauen, dass ihr Haare durch viel Haarspray brüchig wurden.
Für Kuzhaarige: einfach einen Klecks Haarkur ins Haar geben und das Haar in Form bringen

Vielleicht hilft Dir bei der Suche nach dem geeigneten Produkt die ToxFox App, die Kosmetikartikel auf schädliche Zusatzstoffe hin untersucht.

Wenn Du lange Haare hast, ist es im Winter sinnvoll, dass Du Dir eine schöne Frisur auf den Kopf zauberst. So hast Du Deine Fliegehaare im Griff und wenn Du Deine Mütze vorsichtig an- und ausziehst hast Du auch danach immer noch gut sitzende Haare auf dem Kopf.

Was Du bei Deinen Kleidern ändern kannst:

Klar, dass Chemiefasern die elektrische Aufladung Deiner Haare fördern. Daher hilft es, wenn Du Mützen, Schals und Wollpullover mit hohem Baumwoll- oder Woll-Anteil kaufst. Echte Wolle wärmt außerdem deutlich mehr als die günstigeren Chemiefasern. Wenn Dich die Wolle zu sehr kratzt, dann verschwindet dieses unangenehme Gefühl, wenn Du eine gefütterte Mütze kaufst und Wollpullis nur mit Unterkleidung trägst.

Beim Thema "fliegende" Haare sind die im Nachteil, die feines und trockenes Haar haben. Wenn Du zu dieser Gruppe gehörst, dann sollten die oben stehenden Tipps Deine ungewollten Elektrofrisuren zum Verschwinden bringen. So dass Du locker und mit zauberhaftem Haar Dein nächstes Date angehen kannst.

Natur auch für die Haare?

Immer mehr Menschen greifen zu Bio-Produkten, weil sie gesund leben wollen und die Natur schützen möchten. Da ist es nur logisch, dass auch chemische Substanzen aus den Haaren verbannt werden. Doch wie zu einer anderen Haarfarbe kommen oder die eigene Farbe verstärken? Die Lösung liegt in der Natur. Naturhaarfarben liegen voll im Trend und wurden schon lange Zeit vor dem Bekanntwerden von Henna benutzt. Damals waren es aber nur die als „Ökos“ verschrienen Menschen, die auf solche Produkte setzten. Inzwischen ist natürliche Kosmetik für die Haare zum Mainstream geworden.

Wachstum der Branche

Es gibt in allen Schichten und Altersgruppen heute Anhänger der Naturhaarfarbe. Der Markt ist entsprechend gewachsen und es werden immer mehr Produkte mit Siegeln für Naturkosmetik versehen. Inzwischen ist der Markt sogar schon zweistellig. Die Vertriebswege sind breiter geworden, die entsprechenden Produkte gibt es heute auch schon in Drogerien. Ein großer Kundenstamm ist damit erreichbar und hat auf die Marketingstrategien angesprochen. Selbst herkömmliche Färbeprodukte setzen inzwischen auf den Verzicht von allzu vielen chemischen Substanzen. So ist zum Beispiel Ammoniak kaum noch in den Produkten zu finden.
Jugendliche unter 16 Jahren dürfen gar keine chemischen Haarfärbeprodukte kaufen, weder in der Drogerie noch beim Friseur. Dies gilt bereits seit September 2011. Die enthaltene Chemie kann toxisch wirken und ist daher Ursache für viele allergische Reaktionen. Der Markt für natürliche Haarfärbeprodukte ist vor allem für Jugendliche interessant, weil sie gern mit ihrer Haarfarbe experimentieren, gleichzeitig aber eben keine konventionellen Produkte kaufen dürfen.
Das Interesse an natürlichen Produkten ist also enorm gestiegen. Auch hier greift der Lohas-Trend, das steht für Lifestyle of Health and Sustainability. Die Menschen achten bei Lebensmitteln und bei der Kosmetik darauf, dass die Inhaltsstoffe gesund und ökologisch verträglich sind. Dies ist auch bei Produkten für die Haare nicht unwichtig, werden die im Produkt enthaltenen Stoffe doch über die Haut aufgenommen und gelangen so in den Körper. Schädlich sind vor allem die Phenylendiamine. Dabei handelt es sich um organische Verbindungen. Diese können bei einigen Menschen Kontaktallergien auslösen und stehen sogar im Verdacht krebserregend zu sein. Interessant: Nicht jedes Produkt, welches unter dem Namen Henna verkauft wird, ist frei von diesen organischen Verbindungen. Die Produkte aus Asia-Shops sind besonders oft damit belastet.

Gesünder, aber weniger intensiv

Natürliche Produkte sind also deutlich gesünder, aber dafür weniger intensiv in ihrer Wirkung. Dabei werden oft verschiedene Inhaltsstoffe miteinander kombiniert, um den gewünschten Farbton zu erhalten. Eingesetzt werden neben Henna zum Beispiel Oregano, Kaffee, Blauholz, Walnussschalen, Hibiskus oder Salbei. Alle Pflanzen, die stark färben, können hier zum Einsatz kommen. Dennoch taugen die Farben nicht dazu, den Massenmarkt zu befriedigen. Der Grund: Die Kunden erwarten von den eingesetzten Produkten, dass diese ebenso intensiv wirken wie chemische Produkte. Dieser Wunsch kann aber nicht erfüllt werden, denn die Naturkosmetik ist nun einmal weniger stark. Chemische Färbemittel werden immer deutlich besser wirken und dabei langandauernder sein. Natürliche Stoffe haben hier nur eingeschränkte Möglichkeiten. Sie lagern sich auf dem Haar ab und färben es nicht von innen, während chemische Färbemittel die Struktur der Haare aufbrechen. Die Farbpartikel können sich dann direkt im Haar ablagern und bringen eine intensive Wirkung. Mit Naturprodukten wird nicht klassischerweise gefärbt. Die Ironie an der Sache ist, dass chemisch vorbehandeltes Haar sehr gut mit Naturfarben zu färben ist. Hier gilt: Je kaputter das Haar, umso besser nimmt es die natürliche Farbe auf. Dies ist auch logisch, denn bei kaputtem Haar ist die Struktur des Einzelhaares bereits aufgebrochen und kann daher die Farbe ausreichend aufnehmen.

Die Tricks der Friseure

Manche Profifriseure haben den Trick entwickelt, dass sie Naturhaarfarben zu hohen Preisen und als Premiumprodukte anbieten. Sie setzen damit auf den Wunsch der Kunden, eine intensive Farbe mit ökologischer Verträglichkeit zu bekommen. Doch es sind gerade die Kunden, die zu einem Profi gehen, die oft schon lange mit chemischen Produkten experimentiert haben. Die Haare sind nicht selten stark angegriffen und sprechen daher auf die Naturkosmetik an. Der Effekt ist, dass diese Produkte scheinbar sehr wirksam sind und der hohe Preis gerechtfertigt scheint. Immerhin sind die Produkte verträglich und wirksam in einem! Doch dies ist Augenwischerei. Wer Naturfärbeprodukte ausprobieren möchte, sollte sich nicht vom Preis blenden lassen, denn im Allgemeinen ist der Markt für diese Mittel weitaus weniger kostenintensiv als der für chemische Haarfärbemittel.

Wie finde ich die richtige Haarpflege?

Fremde Menschen werden nicht nur nach ihrem Gesicht und ihrer Kleidung beurteilt, sondern auch nach ihren Haaren. Daher gilt, dass die optimale Haarpflege ein Muss ist. Doch gerade Frauen sind meist mit ihren Haaren unzufrieden. Damen mit glatten Haaren wünschen sich eher die lockige Wallemähne der Freundin und umgedreht. Doch mit der richtigen Haarpflege kann die Zufriedenheit mit den eigenen Haaren gefördert werden, weil die Haare einfach schöner aussehen.

Allgemeine Regeln


Die Beschaffenheit der Haare ist ausschlaggebend dafür, welches Treatment das richtige ist. Generell gilt, dass die gesunde Ernährung eine direkte Auswirkung auf Wachstum und Beschaffenheit der Haare hat. Vitamine und Mineralstoffe sind wichtig, damit das Haar von innen heraus schön ist. So gehören Fisch, Geflügel, Obst und Vollkornprodukte täglich auf den Speiseplan. Darin enthalten sind zum Beispiel Biotin und Folsäure, die vitalisierend auf die Haare wirken. Damit ist die Basis für ein gesundes Haar gegeben. Außerdem gilt, dass ein Zuviel an Pflege eher schädlich ist. Wählen Sie nur wenig Shampoo und verwenden Sie danach einen Conditioner. Versuchen Sie, Ihre Haare an der Luft trocknen zu lassen. Der Fön sollte erst dann zum Einsatz kommen, wenn die Haare bereits angetrocknet sind. Die Haarstruktur wird durch den Fön angegriffen, die Schuppenschicht aufgespalten. Daher sollte der Fön auch nur kühl eingestellt werden – auch wenn das Trocknen der Haare schneller geht, wenn die Luft heiß und kräftig gepustet wird.

Verschiedene Haartypen


Dickes Haar wünscht sich fast jede Frau, doch die meisten sind mit einer dünnen bis mittleren Haarpracht gesegnet. Es gilt, das perfekte Treatment für dieses Haar zu finden. Shampoo und Conditioner sollten unbedingt auf die Haarstruktur abgestimmt sein. Dünnes Haar wird mit einer zu reichhaltigen Pflege unnötig beschwert und hängt am Ende wie Schnittlauch runter. Dickes Haar braucht unbedingt eine geeignete Pflege, damit sich die Einzelhaare gut voneinander trennen lassen. Ansonsten wird das tägliche Durchbürsten zum regelmäßigen Kampf. Trockene Haare brauchen viel Pflege und vor allem Feuchtigkeit. Sehr gut geeignet zur Pflege trockener Haare sind auch die neuen Pflegemittel, die Öle enthalten. Sie können sogar auf das trockene Haar aufgesprüht werden und dienen so der täglichen Pflege. Verwenden Sie regelmäßig eine Haarkur, wenn Ihr Haar leicht mit Spliss reagiert, bricht oder strohig aussieht. Tragen Sie die Kur am besten auf sehr feuchtes Haar auf. Studien haben ergeben, dass mit dem Handtuch vorgetrocknete Haare die Pflegestoffe aus der Haarkur deutlich schlechter aufnehmen als nasses Haar. Es sollte lediglich nicht mehr tropfen. Wickeln Sie ihren Schopf in Alufolie oder eine Tüte ein. Darüber kommt ein vorgewärmtes Handtuch. Die Wärme bewirkt, dass die Pflegestoffe aus der Kur leicht in das Haar eindringen können.

Verschiedene Anbieter


Die Auswahl an Pflegeprodukten ist groß, die Anzahl der möglichen Hersteller ebenso. Es gibt durchaus günstige Shampoos und Conditioner, die zur Pflege von trockenem oder zum Nachfetten neigenden Haar sehr gut geeignet sind. Zwei Anbieter sollen an dieser Stelle besonders hervorgehoben werden. Zum einen handelt es sich um die Kultmarke Molton Brown aus England. Der Hersteller ist ein wahrer Experte auf dem Gebiet der Haarpflege und entwickelt zusammen mit ausgezeichneten Parfumeuren nur hochwertige Pflegeprodukte auf rein natürlicher Basis. Die Haare werden wunderbar gepflegt und duften einfach fabelhaft.
Ein anderer Anbieter ist Aésop aus Australien. Dieser Hersteller hat sich der sanften Pflege für Haut und Haar verschrieben und verwendet nur feinste pflanzliche Inhaltsstoffe und Antioxidantien. Die Produkte sind besonders schonend und daher für feines Haar sehr gut geeignet. Auch empfindliches Haar wird perfekt gepflegt. Bemerkenswert dabei ist, dass die Verpackungen der Pflegeprodukte eher unauffällig sind. Hier kommt es wirklich einzig und allein auf die Inhaltsstoffe an.

Die tägliche Behandlung


Wichtig sind jedoch nicht nur die verwendeten Pflegeprodukte, damit Sie auf Dauer schönes Haar behalten. Auch ein regelmäßiger Schnitt ist wichtig, denn er sorgt dafür, dass splissige Spitzen entfernt werden und die Haare insgesamt fülliger wirken. Freuen Sie sich daher auf den regelmäßigen Besuch beim Friseur.
Bürsten Sie die Haare nur vorsichtig und arbeiten Sie sich dabei langsam von den Spitzen bis zum Ansatz vor. Beginnen Sie dagegen am Ansatz, werden unnötig viele Haare ausgerissen, sobald im unteren Drittel der Haare Knoten und Verfitzungen vorhanden sind. Im Gegensatz zur allgemeinen Annahme sind Naturborsten bei der Bürste nicht wirklich besser. Auch Kämme aus Holz sind nicht wirklich gut geeignet. Der Grund: Die Zinken weisen oft kleine raue Stellen auf. Diese bewirken wiederum, dass die Schuppenschicht der Haare angegriffen wird. Sie reagieren mit Spliss und brüchigen Stellen. Auch der tägliche Zopf kann schädlich sein, wenn der Haargummi immer wieder an der gleichen Stelle zu liegen kommt. Hier können die Haare ebenfalls brechen. Daher gilt: Abwechslung ist nicht nur aufgrund der persönlichen Stimmungslage und des Anlasses gefragt, sondern auch zum Wohl der Haare.

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