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Die richtige Pflege für jeden Hauttyp

Wer denkt, dass nur Teenager Hautprobleme haben und sich das mit dem Alter gibt, irrt. Denn wie die Haut reagiert, ist von mehreren Faktoren abhängig. Neben hormonellen und genetischen Aspekten spielen auch Umwelteinflüsse und Pflegeprodukte eine wesentliche Rolle. Ein zu viel kann der Haut oft mehr schaden. Deshalb ist es wichtig zu wissen, zu welchem Hauttyp man gehört, um anschließend die richtige Pflege auszuwählen.

Für trockene Haut Feuchtigkeit und Fett

Ein bisschen Seife und Wasser Reinigen zwar das Gesicht, aber auf Dauer fehlen der Haut wichtige Nährstoffe. Und die werden mit dem Alter immer weniger. Mit dem Alter erneuern sich die Zellen immer langsamer. Hormonelle Umstellungen führen zu einer verminderten Östrogenausschüttung, welches für die Produktion von Kollagen wichtig ist. Damit nimmt die Spannkraft der Haut ab und Falten entstehen. Ebenfalls kann reife Haut weniger Feuchtigkeit speichern. So wirkt die Haut oft ausgetrocknet und schlaff. Bei der Pflege von reifer Haut sollte auf Gesichtscremes zurückgegriffen werden, die dem Defizit an Feuchtigkeit und Fett entgegenwirken. Am Tag ist eine Creme mit hohem Lichtschutzfaktor zu wählen, da übermäßige UV-Strahlung die Zellen angreift. Zwar wird durch das Sonnenlicht das wichtige Vitamin D gebildet, andererseits kommt es durch zu viel Sonne zu Hautrötungen. Die natürliche Hautbarriere wird geschwächt und die Haut verliert zu viel Feuchtigkeit und Fett. Auch zu viel Zucker, Alkohol und Nikotin sollte vermieden werden.

Trocken und fettig – Gezielte Pflege

Frauen mit Mischhaut haben zumeist eine fettige T-Zone, das ist die Zone von der Stirn bis zur Nase und trockenen Wangen. Hier mischen sich zwei Hauttypen. Abhängig von der Witterung neigt diese Haut im Winter zu extremer Trockenheit und im Sommer zu öliger Haut. Der positive Aspekt ist, dass sich Mischhaut im Alter immer mehr angleicht. Hier bieten sich zur richtigen Pflege Produkte mit Urea an. Bei extremer Mischhaut sollte man die T-Zone und das Dekolleté mit einer speziellen Lotion für fettende Haut eincremen und die Wangen mit rückfettender und Feuchtigkeit spendender Creme. Da der gemischte Hauttyp zu Mitessern und Pickeln neigt, sollte man sich Zeit für richtige Pflege nehmen. Verschiedene Hersteller bieten Hautpflegeprodukte speziell für diesen Hauttyp an. Sollte man nicht ganz sicher sein, welche Creme die richtige ist, sollte man versuchen, einige Probepackungen zu bekommen. Zum Gesichtspflegeprogramm sollte auf alle Fälle Melisse gehören, da sie den Fett- und Feuchtigkeitshaushalt harmonisieren. Ebenso effektiv sind Produkte mit Hamamelis, da diese die Poren säubern und verfeinern.

Vor- und Nachteile öliger Haut

Fettige und ölige Haut hat nicht nur Nachteile. Denn Frauen dieses Hauttyps neigen weniger zur Faltenbildung und ihre Haut ist glatt. Der negative Aspekt ist, dass die Haut durch die übermäßige Talgproduktion stark zu Mitessern und Pickeln neigt. Dadurch werden die Poren verstopft und abgestorbene Hautzellen werden nicht abgestorben. Hier sollte man einmal pro Woche die Haut mit einem sanften Peeling reinigen. Besonders die T-Zone und das Dekolleté neigen zu vermehrter Pickelbildung. Neben einem Peeling ist es wichtig, die Haut mit einer speziellen Gesichtscreme zu versorgen, da fettig nicht automatisch ausreichend versorgt heißt. Am Abend ist die richtige Reinigung mit einem speziellen Gesichtswasser oder Reinigungsschaum sehr wichtig, da die Poren gerade durch das Make-up zusätzlich verschlossen werden. Zur Vorbeugung von Pickeln helfen ebenfalls Dampfbäder mit Kamille. Bei sehr stark fettender Haut ist auch die Benutzung von Alkohol erlaubt. Dieser sollte aber sehr sparsam und nicht zu oft angewandt werden. Beim Sonnenschutz sollte man auf Gele statt Cremes zurückgreifen, da diese nicht fetten und keinen Film auf der Haut hinterlassen.

Weniger ist mehr – Der sensible Hauttyp

Frauen mit empfindlicher Haut müssen ganz besonders vorsichtig sein, denn hier kann sie sehr sensibel auf alle Pflegeprodukte, das Klima und sogar Essen reagieren. Folgen sind Rötungen und Irritationen. Auch auf zu viel Sonne und „unbekannte“ Kosmetika reagiert dieser Hauttyp sofort. Deshalb sollte man besondere Vorsicht mit neuen Pflegeprodukten walten lassen. Hier ist das Ziel, die natürliche Hautschutzbarriere zu stärken, da sensible Haut oft auch trockene Haut ist. Feuchtigkeit entweicht schneller und Schadstoffe dringen ein. Als Folge wird die Haut rau und schuppig. Bei Gesichtspflegeprodukten sollte dabei geachtet werden, dass sie keinen Alkohol oder Parfümzusätze enthalten. Auch Naturprodukte sind nicht immer zu empfehlen, da sie oft ätherische Öle enthalten, die zum Teil nur auf chemischer Basis hergestellt werden können. Beim Kauf von Hautpflegeprodukten sollte man sich immer die Inhaltsstoffe genau ansehen. Je kürzer die Liste um so wahrscheinlicher ist es, das es nicht zu Hautreaktionen kommt. Da dieser Hauttyp von sich aus sehr dünn und empfindlich ist, sollte man auf gar keinen Fall Produkte mit Frucht- oder anderen Säuren benutzen, da diese zu viele Hautzellen abtragen und die Haut noch empfindlicher machen.

Sind Männer robuster?

War bis vor einigen Jahren das Thema Gesichtspflege bei Männern noch ein Tabu-Thema und wurden Pflegeprodukte nur selten angewandt, ist es jetzt auch in ihrer Welt angekommen. Doch die Herren sollten sich lieber nicht an den Cremetöpfen der Damen bedienen, da ihre Haut ihre ganz eigenen Bedürfnisse hat. Bei Männern unterscheidet man zwischen trockener und fettiger Haut. Bei fettender Gesichtshaut sind vor allem Hydro-Gels zu empfehlen, da diese klären, desinfizieren und fettfrei sind. Sie geben der Haut die notwendige Feuchtigkeit und wirken antibakteriell und Talg regulierend. Bei trockener Gesichtshaut sollten die Herren rückfettende Waschlotionen benutzen. Bei Cremes ist ebenfalls auf die rückfettende Wirkung zu achten. Durch häufiges Rasieren leiden viele Männer unter sensibler Haut. Hier ist darauf zu achten, dass Aftershaves keinen Alkohol enthalten. Die Trockenrasur ist Herren mit infektiöser Haut und starker Akne zu empfehlen. Sollten Unreinheiten vor allem nach dem Rasieren auftreten, hier spricht man von Rasierakne, sollte man lieber klassisch Nass rasieren. Das Rasiergel sollte frei von Parfüm und Alkohol und für sehr sensible Haut sein.

Optimal versorgt ─ wie ich die richtige Gesichtspflege finde

Zarte, makellose, reine und faltenfreie Haut ist der Wunsch vieler Frauen und Männer, doch in der Realität hat die fast niemand. Die Models in den Magazinen und auf Plakaten werden aufwendig geschminkt und zusätzlich mit Fotobearbeitungsprogrammen verschönert. Schauspielerinnen und Popstars haben ganze Armeen von Make-up Artists, Hautärzten und Kosmetikern, die immer für einen makellosen Auftritt sorgen. Selbst viele unserere Freundinnen und Kolleginnen sehen wie niemals gänzlich ungeschminkt. Doch was kann man tun, um das eigene Hautbild in einem realistischen Maße zu verbessern und die Elastizität und Jugend der Haut möglichst lange zu erhalten? Die Antwort ist eine optimierte Gesichtspflege, die Haut mit allem versorgt, was sie braucht und genau auf ihre Bedürfnisse angepasst ist.

Quietschsauber mit der richtigen Reinigung

Damit die Haut atmen kann, muss sie jeden Abend von Make-up und Schmutz befreit werden. Außerdem wird die Haut durch eine gründliche Reinigung darauf vorbereitet, die Wirkstoffe aus den anschließend aufgetragenen Pflegeprodukten aufzunehmen. Das Make-up kann mit Entfernern auf Wasser- oder Ölbasis abgenommen werden. Für trockene Haut eignen sich hier rückfettende Produkte ganz besonders. Eine gründliche, aber schonende Reinigung ist beispielsweise mit dem „Cleanse Off Oil“ von MAC möglich. Wer es eilig hat, kann die Reinigungstücher der Marke verwenden. Danach wäscht man die letzten Rückstände optimalerweise mit einem milden Reinigungsprodukt ab, bei spannender, sensibler Haut eignet sich auch eine Reinigungsmilch. Auch fettige und Mischhaut sollten immer mit möglichst milden Waschgelen gereinigt werden, spannt es nach der Anwendung, ist das Waschgel zu scharf. Sehr mild und für alle Hauttypen geeignet ist der „Ultra Facial Cleanser“ mit Avocado und Aprikosenkernöl von Kiehl's.

Wasser für die Wüste ─ Versorgung der feuchtigkeitsarmen Haut

Trockene Haut spannt oft unangenehm, bildet schnell auffällige Hautschüppchen und zeigt schon früh erste Fältchen, die durch Trockenheit verursacht werden. Der Begriff „trocken“ kann bei der Suche nach der richtigen Pflege fehlleiten, denn oft fehlen nicht die wässrigen Bestandteile, sondern die öligen. Das ist aber nicht immer so, welcher Stoff genau fehlt, zeigt eine Hautanalyse bei der Kosmetikerin. Bei mangelnder Feuchtigkeit sorgt die „Ultimate Créme“ von PETER THOMAS ROTH für eine optimale Versorgung, die Haut ist nach dem Auftragen sofort beruhigt und spannt weniger. Cremes mit hochwertigen pflanzlichen Ölen wie Mandel-, Avocado oder Macadamianussöl nähren die obersten Hautschichten mit wertvollen Fettsäuren und erhalten damit die Jugendlichkeit und Spannkraft der Haut.

Rutschbahn T-Zone ─ Pflege für ölige Haut

Ölige Haut glänzt, das Make-up hält schlecht und man fühlt sich den ganzen Tag, als hätte man sich zu dick eingecremt. Doch es ist ein Trugschluss, dass diese Haut keine Pflege bräuchte. Oft mangelt es ihr an Feuchtigkeit. Das „Mineralize Charged Water Moisture Gel“ von MAC gibt der Haut die fehlende Feuchtigkeit zurück und sorgt für ein glatteres Hautbild. Damit die Grundierung besser hält, ist es ratsam, vorher eine mattierende Make-up-Basis aufzutragen und das fertige Werk nach dem Schminken gründlich abzupudern. Ein großer Pluspunkt geht an die fettige Haut, weil sie meist erst später die ersten Fältchen zeigt. Doch auch an ihr nagt irgendwann die Zeit. Dagegen helfen leichte Seren und Masken, die mehrmals pro Woche aufgetragen werden und wie eine Kur wirken.

Nichts Halbes und nichts Ganzes ─ Mischhaut

Wer an Kinn, Nase und Stirn fettig glänzt, aber unter trockenen Wangen leidet und in Bereich der Augenpartie zu Trockenheitsfältchen neigt, hat eine Mischhaut. Wer viel Geduld bei der täglichen Pflege aufbringt, kann für die unterschiedlichen Partien verschiedene Gesichtscremes verwenden. Die meisten Kosmetikhersteller bieten aber auch speziell angepasste Gesichtspflege an, die auf trockene und fettige Bereiche gleichermaßen ausgleichend wirkt. Damit die Haut dabei auch vor vorzeitiger Hautalterung geschützt wird, sind Seren mit einer hohen Konzentration an Anti-Aging-Wirkstoffen ideal. Die Marke PETER THOMAS ROTH bietet da eine breite Palette wie beispielsweise das verjüngende „Volufill Youth Serum“.

Nicht zu viel schrubben, sanfte Peelings verwenden

Gerade bei fettigen und kombinierten Hauttypen treten oft Verhornungen auf, die die Haut stumpf wirken lassen und Unreinheiten begünstigen. Dagegen helfen Peelings, die ein Mal pro Woche angewendet werden. Bitte nicht zu Produkten mit grober, sandiger Textur greifen. Sie reizen die Haut und hinterlassen feine Verletzungen, in denen sich Keime einnisten können. Sanfter zur Haut ist das „Pineapple Papaya Facial Scrub“ von Kiehl's, das mit Fruchtsäuren und Enzymen die abgestorbenen Hautschüppchen ablöst, die Haut dabei aber nicht verletzt oder zu stark reizt. Mit einer kurzen Einwirkzeit ist dieses Produkt auch hervorragend für feuchtigkeitsarme Haut geeignet.

Wer die richtige Pflege wählen möchte, sollte seine Haut vor dem Einkauf genau anschauen und sich klar machen, was die eigentlichen Probleme sind. Dann ist es absolut notwendig, sich nicht von Werbeversprechen verleiten zu lassen, sondern nach den persönlichen Bedürfnissen auszuwählen. Denn die Haut profitiert nur von ganz individuell gewählten Produkten.

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